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Die Zukunft - Step By Step auf Klitschkos Thron...

Am 27.Oktober 2007 zerlegt Alexander Povetkin den Ex-Weltmeister Chris Byrd in Erfurt. Entkräftet und auf den Punktrichter-Zetteln weit hinten liegend lässt Byrd die Flügel hängen, gibt in Runde 11 auf. Alexander hat sich ins Finale des Elimination-Turniers gesiegt.
Dort trifft er am 26. Januar 2008 in Berlin auf den anderen Finalisten. Das ist „Fast“ Eddie Chambers, ebenfalls aus den USA. Der Mann aus Philadelphia hatte sich zuvor knapp mit 2:1-Punktrichterstimmen gegen seinen Landsmann Calvin Brock durchgesetzt. Im Berliner Tempodrom liefert sich Alexander Povetkin eine heiße Schlacht mit Chambers, muss erstmals in seiner Karriere über 12 Runden gehen. Die Punktrichter notieren 119:109, 117:111 und 116:112 für Alexander Povetkin. Nun ist der Weg Richtung WM endlich frei!
Bevor es aber zu einem Kampf gegen Wladimir Klitschko kommt, müssen Povetkins Anwälte noch einmal gegen den Champion
vor Gericht ziehen. Klitschko will durchsetzen, zuerst seinen WBO-Titel gegen den US-Fighter Tony Thompson verteidigen zu dürfen. Die IBF stimmt über die berechtigten Proteste aus dem Povetkin-Lager ab, gestattet Klitschko dann aber den Thompson-Kampf. Die Auflage: Bis November muss ein Titel-Kampf gegen Alexander Povetkin absolviert werden, sonst wird Klitschko der IBF-Gürtel entzogen.

Alexander Povetkin bleibt bis dahin Klitschkos größter „Fan“, sagt: „Ich hoffe, ihm passiert nichts Schlimmes. Dafür will ich doch im November sorgen. Wladimir, bis dahin bleibe ich dein Albtraum. Du sollst mit dem Gedanken an unseren Kampf einschlafen und morgens damit aufwachen. Wladimir, ich warte auf dich!“